
Ein Gespräch über die Wirkung und Verantwortung von Kunst und Kultur und ihr Potenzial für echten Zusammenhalt.
Der Kulturbetrieb ist ein Sehnsuchtsort, doch hinter den Kulissen lauern chronische Überarbeitung, schlechte Bezahlung, Sexismus, Rassismus, Klassismus, Übergriffe. Einen häufig immer noch von weißen cis Männern dominierten Kulturbetrieb, der Menschen nicht schützt, können wir uns nicht leisten – weder finanziell und gesellschaftlich. Und schon gar nicht im Wissen um das Erstarken rechter Politik, die gut darin ist, Kultur und Künstler:innen für ihre Zwecke und Propaganda zu vereinnahmen.
Wie also Kunst und Kultur vor Zugriffen von außen und Machtmissbrauch von innen schützen? Clar Gallistl sieht genau hin, was nötig ist, um Erreichtes zu sichern und Neues zuzulassen. Dazu findet Clar Gleichgesinnte, die an die „Soft Power“ von Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft glauben und für eine gelebte demokratische Kultur der Zugehörigkeit eintreten.
Moderation: Stefanie Jaksch