.png)
Vortrag und Lesung im Rahmen der Demokratiewoche
Demokratie und Emotionen
Demokratie lebt nicht nur von Verfassungen, Wahlen und Institutionen, sondern auch von Empathie, Verletzlichkeit und der Fähigkeit, Anteil am Verlust anderer zu nehmen. Was geschieht, wenn Angst, Härte und Gleichgültigkeit den politischen Alltag bestimmen?
Ein Vortrag, der persönliche Erfahrungen mit philosophischen und politischen Überlegungen verbindet und der Frage nachgeht, welche emotionalen Voraussetzungen demokratisches Zusammenleben braucht.
Zum Buch:
Vedran Džihić wagt den Blick in seine eigene Geschichte des Weinens als Sohn, Vater, Mann und verknüpft sie mit großen gesellschaftlichen Umwälzungen. Feinfühlig nähert er sich dem jungen Vedran, der nach Krieg und Flucht das Weinen verlernt hat. Džihić enthüllt die Mechanismen der falschen Tränen von Diktatoren, erzählt von Momenten der Rührung mit seinen Töchtern, wundert sich über Männlichkeitsmythen – und feiert das Weinen als subversive Kraft, die uns sichtbar werden lässt: als Menschen.